Schauspiel nach dem gleichnamigen Roman von Horace McCoy

Eintrag vom: 12.07.2018 17:46 Uhr

 

Amerika in den 30er Jahren zur Zeit der Wirtschaftskrise: Die Aussicht auf ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Dollar und auf regelmäßige warme Mahlzeiten lockt zahlreiche Menschen in einen Tanzmarathon. Die Regeln des Wettbewerbs sind hart: Nur alle zwei Stunden gibt es eine zehnminütige Pause für die Teilnehmer. Wer zu Boden geht, hat 30 Sekunden Zeit wieder auf die Beine zu kommen und ansonsten heißt es ununterbrochen bis zur Erschöpfung zu tanzen. Dem Paar, das sich bis zum Schluss auf den Beinen halten kann, winkt das Preisgeld. Unter den vielen verzweifelten Glückssuchern finden sich auch Gloria und Robert, zwei arbeitslose Filmstatisten. Der Zufall hat die Beiden zusammengeführt. Während der Tanzmarathon für die einen ein gnadenloser Wettbewerb ist, erleben die Zuschauer auf den Rängen eine Show, die an Zynismus kaum zu übertreffen ist. Und um dem Konkurrenzkampf noch einen zusätzlichen Kick zu verschaffen, müssen die ohnehin schon völlig erschöpften Teilnehmer in Derbys gegeneinander antreten. Gloria und Robert halten lange durch, doch dann muss Gloria erkennen, dass der Gewinn eine einzige Lüge ist. Desillusioniert bittet sie Robert um einen letzten Freundschaftsdienst.

Mit seinem Erstlingsroman „They shoot horses, don't they?" (1935) schuf der amerikanische Schriftsteller Horace McCoy (1897-1955) eine beeindruckende Parabel auf die Verrohung einer Gesellschaft in Zeiten wirtschaftlicher Not. In einer Coburger Theaterfassung wird Schauspieldirektor Matthias Straub McCoys Roman auf die Bühne bringen – wieder mit dabei der Coburger Chor „Unerhört".

Landestheater Coburg
Bild: Sebastian Buff

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