Die inszenierte Stadt – Propaganda, Macht und Alltag in Coburg 1933-1945

Stelenprojekt

Eintrag vom: 04.08.2026 11:39 Uhr

08. - 28.11.2026


Der diesjährige Gedenkweg zur Reichspogromnacht steht unter dem Thema „Die inszenierte Stadt – Propaganda, Macht und Alltag in Coburg 1933-1945“. Auf Stelen auf dem Marktplatz und dem Ilse-Kohn-Platz wird gezeigt, wie Coburg sich in die nationalsozialistische Ideologie einbinden ließ.

Die Coburger Bevölkerung erlebte zwischen 1933 und 1945 eine fortschreitende Veränderung des Stadtbildes und Alltagslebens in ihren Vereinen, der Gestaltung des öffentlichen Raumes, der Feste und Feiern, der Arbeitswelt und der Wirtschaft.

Die Stelen in der Innenstadt zeigen, wie die Ideologie des Nationalsozialismus mit zunehmender Macht das Leben der Menschen durchdrang. Propaganda und geschürte Heilserwartungen trugen dazu bei, das öffentliche Leben zu verändern und mehr und mehr in den Würgegriff der Parteiinteressen zu nehmen.

Minderheiten und nicht als deutsch definierte Personen waren vom öffentlichen Leben ausgeschlossen und staatlich geschürtem Hass und der Ausübung von Gewalt ausgesetzt. Nicht Freiheit und Selbstbestimmung, sondern Parteiinteressen und Bevormundung bestimmten das kulturelle und öffentliche Leben. Anklänge an gegenwärtig aufkeimenden Tendenzen radikaler Ideologien werden bei Vergegenwärtigung der Vergangenheit erkennbar.

Eine Veranstaltung des Arbeitskreises Lebendige Erinnerungskultur in Kooperation mit Comun e.V., mit der Evangelischen Erwachsenenbildung Oberfranken West, des Deutschen Gewerkschaftsbundes Oberfranken und der Initiative Stadtmuseum Coburg.

Stelenprojekt: Die inszentierte Stadt 1933-45
Bild: EEB Oberfranken West

Eigenschaften

  • Open Air
  • Barrierearm

Eintritt

Eintritt frei!

Diese Veranstaltung findet statt

  • 08.11.2026 17:00 bis 20:00 Uhr