Schauspiel von Finn-Ole Heinrich

Eintrag vom: 20.03.2026 18:34 Uhr


Janik und Samuel sind wie Brüder – unzertrennlich, obwohl sie sich in vielerlei Hinsicht stark unterscheiden. Janiks Eltern, Studierte mit festen Werten, haben Samuel quasi adoptiert, da seine Mutter mit Alkoholproblemen kämpft. Während Samuel sich nach einem geregelten Leben sehnt und Stabilität sucht, geht Janik den entgegengesetzten Weg: Er will sich von den konservativen Normen seiner Eltern befreien und lässt sich auf Irene, Samuels chaotische Mutter, ein.  Um einen Neuanfang zu wagen und ihre Freundschaft zu retten, reisen beide nach dem Abitur nach Istanbul, denn Samuel ist sich sicher, sein unbekannter Vater ist Türke. Es beginnt eine Suche nach Identität, Heimat, Freundschaft.

Finn-Ole Heinrich entwirft in einer poetischen Sprache eine Geschichte, die sich den Fragen von Identität stellt. Wie verändert sich unsere Wahrnehmung von Identität, wenn wir neue Erkenntnisse über unsere Herkunft gewinnen? Ist eine imaginierte Identität weniger authentisch als eine, die als eine „echte“ gilt?

Die Darsteller lassen zu Beginn jeder Schauspiel-Vorstellung das Publikum darüber entscheiden, wer welche Rolle spielen wird.

Hinweis: Im Stück wird eine sexuelle Handlung beschrieben.

Räuberhände
Bild: KI-Illustartion/Franka Nowak

Eigenschaften

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